Oh du lieber Stress…
Du bist für alles verantwortlich – und das meine ich ernst: Krankheiten, Scheidungen, Konflikte, Tode.
Stress ist allgegenwärtig. Also wird es höchste Zeit, dass wir ihn besser verstehen.
Was ist eigentlich Stress?
Früher wurde zwischen gutem und schlechtem Stress unterschieden. Heute? Schwer zu sagen.
Ich liebe die positive Nervosität vor etwas Aufregendem – aber hier meine ich den klassischen Stress:
Das bedrückende Gefühl in der Brust, die Schnappatmung, das Seufzen, die Unruhe.Stress lässt mich fahrig werden. Fehler passieren schneller. Ich verliere die Freude, bin im Tunnel.
Stress: Eine uralte Reaktion
Stress ist eigentlich ein super System: In Säbelzahntiger-Zeiten half er beim Überleben.
Fight or flight – und meine Vorfahren haben gut reagiert, sonst wäre ich heute nicht hier.
Aber: Unser Körper macht heute keinen Unterschied zwischen echtem Überlebenskampf und einem schiefen Blick vom Chef.
Und genau da liegt das Problem.
Die Schattenseite von Stress
Ich kenne sie nur zu gut – aus der Praxis und eigener Erfahrung:
Schlaflosigkeit, Haarausfall, Rückenschmerzen, Zyklusprobleme, Tinnitus, Verdauungsbeschwerden, Stimmungstiefs…
Und doch: Wir reden uns ein, das sei „normal“. Ist es nicht!
Warum wir handeln müssen
- Stress darf kein Dauerzustand sein.
Er ist kein Zeichen von Fleiß, Wichtigkeit oder Effizienz – sondern ein Warnsignal! - Wir brauchen Bewusstsein.
Unser Körper leidet – mental und physisch. Langfristig. Tiefgreifend. - Wir brauchen Strategien.
Nein, nicht nur Yoga. Vielleicht ist es: Stricken, Hühner streicheln, Wasserplätschern hören, Garten sitzen, Wald gehen.
Einfachheit ist der Schlüssel
Die Lösung liegt oft in kleinen Dingen:
Autofahrt bei Sonne. Eine Tasse Tee. Ein gutes Gespräch.
Und: Vorbereitung. Strategien, bevor der Tunnel kommt.
Was hilft?
📵 Handy weg.
🪑 Still sitzen – bis es langweilig wird. Dann wird’s interessant.
💭 Wenn wir uns nicht ablenken, erinnert sich unser Hirn, wie Entspannung geht.
Wenn nichts mehr hilft…
Wenn selbst die kleinen Dinge nicht mehr erreichbar sind – dann braucht es Veränderung.
Vielleicht im Alltag, vielleicht im Umfeld. Und: Vielleicht mit Unterstützung.
Ich bin gerne für Sie da.
💡 Abschlussimpuls
Stress ist Teil unseres Lebens – aber er muss nicht unser Leben bestimmen.

